05.02.2012

exhausting

Das Wochenende war der Horror. Samstag war besonders schlimm. Ich hatte seit Monaten wieder mein erstes Handballspiel. Ich war schlecht, sehr schlecht. Natürlich war es klar, dass ich nicht direkt wieder meine Topform haben würde, aber dass ich so schlimm spielen würde, hätte ich nicht gedacht. Doch es gab eine ganz schlimme Sache und eine etwas weniger schlimme und teils gute Sache.
Ich hab nicht angefangen zu spielen, doch das war klar. Meine Trainier wollten mich noch schonen. In der ersten Halbzeit spielte ich keine 10 Minuten. Wisst ihr, wir haben gegen einen sehr starken Gegner gespielt, den Stärksten aus der Liga. Und wir mussten gut spielen. Haben wir eigentlich auch gemacht, nur ich nicht. Meine Mädels haben schon einige Spiele ohne mich spielen müssen und dabei.. wurde ich ersetzt. Natürlich hab ich mich gefreut, dass sie gut waren, naürlich. Aber es tat so weg, zu sehen, wie sie ohne mich klarkamen. Sie brauchten mich nicht. Wenn ich gespielt hab, hab ich alles nur schlimmer gemacht. Ich hab nichtmal ein Tor gemacht. Eins vorbei. Schlechte Pässe. Schlechte Anspiele. Schlechte Wechsel. und und und .. Es tat weh, es tat so weh. In der zweiten Halbzeit konnte ich dann nicht mehr. Ich hab mich so angesträngt, ich habe so gekämpft. Ich wollte doch gut sein, aber nichts hat geklappt, nichts hat gepasst. Ich bin gerannt, bis ich mir die Seele aus dem Leib gehustet habe. Meine Lunge hat so gebrannt. Atmen tat weh, sehr weh. Natürlich, ich habe keine Kondition mehr, nach wochenlanger Trainingspause. Aber wisst ihr was? Es tat gut, mich auzupowern, so gut. Ich merkte, wie jeder Teil meines Körpers arbeitete, ich merkte, dass ich arbeitete. Auch wenn es nichts gebracht hat und ich schlecht war.

Ich habe immerhin bis zur Erschöpfung gekämpft.

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